Systemische Organisations- und Wirtschaftsmediation

Live Online-Information

02. September | 17:30 bis 18:30 Uhr mit dem Weiterbildungsleiter Rudi Ballreich

Concadora in Kooperation mit dem Professional Campus der Universität Witten/Herdecke

PROFESSIONAL CAMPUS

Wir glauben, dass Bildung ein Leben verändert. Neugierig macht, zu Wandel und Wachstum befähigt. Führungspersönlichkeiten zu mehr Verantwortungsfreude und Unternehmertum inspiriert, weil sie im Umgang mit sich, ihren Mitmenschen sowie mit Organisationen reflektierter und souveräner agieren.
In unseren Seminaren, Konferenzen, Lehr- und Studiengängen wächst aus neuester Forschung und unternehmerischer Praxis eine Kompetenzplattform für individuelle und gesellschaftliche Weiterentwicklung – und zugleich ein agiles, wachsendes Netzwerk Gleichgesinnter, das konkrete Perspektiven und Karrierewege öffnet.

UNIVERSITÄT WITTEN/HERDECKE

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein. Sie ist eine Modelluniversität in nicht-staatlicher Trägerschaft mit rund 2.600 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur. Die UW/H steht für eine tatkräftig praktizierte Reform der klassischen Alma Mater. Einerseits führt sie die Tradition eines humanistisch geprägten Bildungsverständnisses fort. Andererseits passt sie die Alma Mater auch an die aktuellen Bedingungen und Anforderungen einer wissensbasierten Gesellschaft an.
In der konsequenten Fortsetzung des Humboldtschen Bildungsideals versteht sie sich dementsprechend als eine unternehmerische Universität im Sinne der Einheit von Forschung und Lehre.

Konfliktmanagement in Organisationen

Vertrauen und ein unterstützendes soziales Klima spielen für den Erfolg von Unternehmen und Organisationen eine große Rolle. Die Fähigkeit zum konstruktiven Umgang mit Spannungen und Konflikten in der Zusammenarbeit, in Führungssituationen, sowie in und zwischen Teams bzw. Abteilungen ist dazu unabdingbar. Vertrauensmanagement hängt deshalb unmittelbar mit der Fähigkeit zu konstruktivem Konfliktmanagement zusammen.

Die Veränderungen durch Digitalisierung, Vernetzung und schnellen Markzyklen von Produkten schaffen in Unternehmen einen hohen Veränderungsdruck, der mit Unsicherheit einhergeht und im Sozialen zu Verwerfungen führt. Auch die Einführung der Arbeitswelt 4.0 erfordert eine besondere Sorgfalt, wie Führung und Zusammenarbeit praktiziert werden. Deshalb steigt der Bedarf nach gut ausgebildeten Coaches, Berater*innen und Trainer*innen für eine ganzheitlich und systemisch fundierte Arbeit mit Organisationskonflikten. Wer in diesem Feld tätig sein will, findet in dem langjährig erprobten Lehrgang die notwendige Ausbildung.

Der Lehrgang vermittelt verschiedene Mediationsansätze

Systemisches Konfliktcoaching

Unterstützung von einzelnen Personen in Konfliktsituationen im Kontext der Team- und Organisationsdynamik

Systemisches Konfliktmanagement und Organisationsentwicklung

Spannungen und Konflikte als Chancen nutzen zur Weiterentwicklung der Organisation – Überleitung von Organisationsmediation in Organisationsentwicklung

Transformative Mediation

Tiefgehende Beziehungsklärung und Konfliktlösung zwischen Streitenden im Organisationskontext

Konfliktmanagement-Systemdesign

Entwicklung von Fähigkeiten, Haltungen, Rollen, Prozessen und Strukturen für den konstruktiven Umgang mit Konflikten in der ganzen Organisation und der Entwicklung einer kreativen Konfliktkultur

Systemische Teammediation

Konfliktklärung im Team und zwischen Teams und Abteilungen im Organisationskontext – Entwicklung von Fähigkeiten und Methoden zum konstruktiven Umgang mit Teamkonflikten

Systemische Organisationsmediation

Bearbeitung von komplexen Organisationskonflikten mit Akteur*innen auf unterschiedlichen Ebenen der Organisation

  • Sie lernen grundlegende Konzepte und Methoden der Mediation und des systemischen Konfliktmanagements sowie Basiskonzepte der systemischen Organisationsentwicklung kennen, die für Konfliktinterventionen in Organisationen wichtig sind.
  • Sie entwickeln und festigen Grundhaltungen und Basisfähigkeiten, um als MediatorIn in Konflikten zwischen Menschen vermitteln und tiefer gehende Konfliktbehandlungsprozesse durchführen zu können.
  • Sie entwickeln kognitive, emotionale und praktische Fähigkeiten, durch die Sie sowohl auf der sachlichen als auch auf der persönlichen Ebene Klärungs- und Konfliktlösungsprozesse kompetent begleiten können.
  • Sie üben rationale und künstlerisch-intuitive Methoden, die es ermöglichen, auch tiefer liegende Prozesse in Konflikten zu verstehen, passende Interventionen zu finden und Beratungsprozesse zielführend zu gestalten.
  • Als Grundlage Ihrer persönlichen Konfliktkompetenz entwickeln Sie Ihre Fähigkeiten zur Präsenz, Achtsamkeit und des Mitgefühls sich selbst und anderen gegenüber weiter. Sie entwickeln die Fähigkeiten zur mediativen Kommunikation.
  • Certificate of Advanced Studies (CAS) im Umfang von 30 ECTS-Punkten von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Witten/Herdecke
  • Anerkannt von den führenden Berufs- und Fachverbänden
  • Deutschland: Die Ausbildung erfüllt die im deutschen Mediationsgesetz (MediationsG) / Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungs- Verordnung/ZMediatAusbV) benannten inhaltlichen Voraussetzungen, um die Bezeichnung „Zertifizierter MediatorIn“ führen zu können. Der Lehrgang ist vom Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt (BMWA) anerkannt und er schließt mit einer BMWA-Zertifizierung ab. Der Lehrgang entspricht den Ausbildungs-Richtlinien des Deutschen Bundesverbandes Mediation (Bme.V.).
  • Schweiz: Der Lehrgang entspricht den Anforderungen, um beim schweizer Mediations- Dachverband SDM als MediatorIn anerkannt zu werden.
  • Österreich: Der Lehrgang entspricht den Anforderungen, um in Österreich beim Justizministerium in die Mediatorenliste eingetragen zu werden.

 

Zulassungsvoraussetzungen

  • Akademisches Studium oder mindestens 3 Jahre Berufserfahrung
  • Vollendung des 28. Lebensjahrs
  • Abgeschlossenes Studium wünschenswert
  • Gute Kenntnisse und Fertigkeiten der Kommunikation, die in Kommunikationstrainings und Beratungsausbildungen vermittelt werden
  • Bereitschaft, sich zwischen den einzelnen Modulen in selbstorganisierten Peergroups zum Üben der Mediation und zur Erarbeitung der agilen Lernprodukte zu treffen (in Präsenz und auch virtuell)
  • Bereitschaft zur persönlichen und fachlichen Vertiefung im Selbststudium (Literatur, Lehr-Videos)

An wen sich die Weiterbildung richtet

Als TeilnehmerInnen sind vor allem externe und interne Organisations- oder UnternehmensberaterInnen und TrainerInnen, MediatorInnen, Coaches, SupervisorInnen, RechtsanwältInnen und PsychotherapeutInnen angesprochen. Der Lehrgang ist auch geeignet für Führungskräfte, HR-Verantwortliche und innerbetriebliche Konfliktanlaufstellen, die sich für Konfliktmanagement und Mediation in Organisationen qualifizieren und weiterbilden wollen. Der Lehrgang erfüllt die Anforderungen einer Mediationsausbildung mit Schwerpunkt Mediation in Organisationen und Unternehmen.

  • Sie lernen grundlegende Konzepte und Methoden der Mediation und des systemischen Konfliktmanagements sowie Basiskonzepte der systemischen Organisationsentwicklung kennen, die für Konfliktinterventionen in Organisationen wichtig sind.
  • Sie entwickeln und festigen Grundhaltungen und Basisfähigkeiten, um als MediatorIn in Konflikten zwischen Menschen vermitteln und tiefer gehende Konfliktbehandlungsprozesse durchführen zu können.
  • Sie entwickeln kognitive, emotionale und praktische Fähigkeiten, durch die Sie sowohl auf der sachlichen als auch auf der persönlichen Ebene Klärungs- und Konfliktlösungsprozesse kompetent begleiten können.
  • Sie üben rationale und künstlerisch-intuitive Methoden, die es ermöglichen, auch tiefer liegende Prozesse in Konflikten zu verstehen, passende Interventionen zu finden und Beratungsprozesse zielführend zu gestalten.
  • Als Grundlage Ihrer persönlichen Konfliktkompetenz entwickeln Sie Ihre Fähigkeiten zur Präsenz, Achtsamkeit und des Mitgefühls sich selbst und anderen gegenüber weiter. Sie entwickeln die Fähigkeiten zur mediativen Kommunikation.
  • Certificate of Advanced Studies (CAS) im Umfang von 30 ECTS-Punkten
  • Anerkannt von den führenden Berufs- und Fachverbänden
  • Deutschland: Die Ausbildung erfüllt die im deutschen Mediationsgesetz (MediationsG) / Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungs- Verordnung/ZMediatAusbV) benannten inhaltlichen Voraussetzungen, um die Bezeichnung „Zertifizierter MediatorIn“ führen zu können. Der Lehrgang ist vom Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt (BMWA) anerkannt und er schließt mit einer BMWA-Zertifizierung ab. Der Lehrgang entspricht den Ausbildungs-Richtlinien des Deutschen Bundesverbandes Mediation (Bme.V.).
  • Schweiz: Der Lehrgang entspricht den Anforderungen, um beim schweizer Mediations- Dachverband SDM als MediatorIn anerkannt zu werden.
  • Österreich: Der Lehrgang entspricht den Anforderungen, um in Österreich beim Justizministerium in die Mediatorenliste eingetragen zu werden.

 

Das bringen Sie mit

  • Akademisches Studium oder mindestens 3 Jahre Berufserfahrung
  • Vollendung des 28. Lebensjahrs
  • Abgeschlossenes Studium wünschenswert
  • Gute Kenntnisse und Fertigkeiten der Kommunikation, die in Kommunikationstrainings und Beratungsausbildungen vermittelt werden
  • Bereitschaft, sich zwischen den einzelnen Modulen in selbstorganisierten Peergroups zum Üben der Mediation und zur Erarbeitung der agilen Lernprodukte zu treffen (in Präsenz und auch virtuell)
  • Bereitschaft zur persönlichen und fachlichen Vertiefung im Selbststudium (Literatur, Lehr-Videos)

An wen sich die Weiterbildung richtet

Als TeilnehmerInnen sind vor allem externe und interne Organisations- oder UnternehmensberaterInnen und TrainerInnen, MediatorInnen, Coaches, SupervisorInnen, RechtsanwältInnen und PsychotherapeutInnen angesprochen. Der Lehrgang ist auch geeignet für Führungskräfte, HR-Verantwortliche und innerbetriebliche Konfliktanlaufstellen, die sich für Konfliktmanagement und Mediation in Organisationen qualifizieren und weiterbilden wollen. Der Lehrgang erfüllt die Anforderungen einer Mediationsausbildung mit Schwerpunkt Mediation in Organisationen und Unternehmen.

Ihre Perspektiven

Systemisches Konfliktcoaching
Unterstützung von einzelnen Personen in Konfliktsituationen im Kontext der Team- und Organisationsdynamik

Transformative Mediation
Tiefgehende Beziehungsklärung und Konfliktlösung zwischen Streitenden im Organisationskontext

Systemische Teammediation
Konfliktklärung im Team und zwischen Teams und Abteilungen im Organisationskontext – Entwicklung von Fähigkeiten und Methoden zum konstruktiven Umgang mit Teamkonflikten

Systemische Organisationsmediation
Bearbeitung von komplexen Organisationskonflikten mit Akteuren auf unterschiedlichen Ebenen der Organisation

Konfliktmanagement-Systemdesign

Entwicklung von Fähigkeiten, Haltungen, Rollen, Prozessen und Strukturen für den konstruktiven Umgang mit Konflikten in der ganzen Organisation und der Entwicklung einer kreativen Konfliktkultur

Systemisches Konfliktmanagement und Organisationsentwicklung
Spannungen und Konflikte als Chancen nutzen zur Weiterentwicklung der Organisation – Überleitung von Organisationsmediation in Organisationsentwicklung;

Modulübersicht

Die Module sind unterschiedlich lang.:

  • Die Module 1, 2, 4, 6, 8 beginnen am Montag um 14 Uhr. Sie enden am Freitag um 15.30 Uhr
  • Modul 3 (virtuell) beginnt am Mittwochabend um 19 Uhr und endet am Freitag um 18 Uhr
  • Die Module 5 und 7 (Fallsupervision) beginnen um 14 Uhr und enden am Folgetag um 16 Uhr. Die Termine werden mit den Supervisionsgruppen vereinbart.
  • Die Praxis-Werkstätten finden virtuell statt. Sie beginnen um 18 Uhr und enden um 21 Uhr.
  • Die agilen Werkstätten finden virtuell statt. Sie beginnen um 18 Uhr und enden um 21 Uhr.

Zwischen den Modulen treffen sich die Peergruppen (in Präsenz und/oder virtuell) zum Üben der Methoden und zum Erarbeiten des agilen Lernprodukts.

Modul 1: KONFLIKTTHEORIE UND SYSTEMISCHES KONFLIKT-COACHING

Datum: 29.11.-03.12.2021

Uhrzeit: Start 14 Uhr. Ende 15:30 am letzten Tag.

Dozent*innen: Rudi Ballreich, Kristin Bub, Kai Splittgerber

KONFLIKTTHEORIE

  • Stressreaktion, Bedürfnisnot, die Entstehung von psychischen Fixierungen und destruktivem Konfliktverhalten
  • Triggerpunkte und sekundäre Instinkte als emotionale Verstärker in Konflikten
  • Die Systemdynamik zwischen körperlichen, intrapsychischen, interpersonalen und organisationalen Konfliktspannungen

MEDIATIVE KOMMUNIKATION

  • Selbstausdruck: Sichtweisen, Gefühle, Bedürfnisse und Anliegen so ausdrücken lernen, dass die Geprächspartner*innen verständnisvoll zuhören können
  • Hinwendung: die Sichtweisen, Gefühle und Bedürfnisse der Gesprächspartner*innen mit Kopf und Herz verstehen lernen und sich davon berühren lassen
  • Mindfulness: aus der Metaebene der inneren Mediationsinstanz sich selbst, die andere Person und das Interaktionsfeld wahrnehmen lernen und von diesem inneren Ort aus mit Mediationskompetenz das eigene Verhalten steuern

SYSTEMISCHES KONFLIKT-COACHING

  • Grundhaltungen, Methoden und Prozessgestaltung im Konflikt-Coaching
  • Differenzierte Arbeit mit Sichtweisen, Gefühlen, Bedürfnissen und Handlungsideen
  • Coaching-Ansätze: Selbstklärung, Verstehen der Konfliktpartner, den Kontext und die Systemdynamik einbeziehen

AWARNESS- UND MINDFULNESS-TRAINING FÜR MEDIATOR*INNEN

  • Körperarbeit zur Entwicklung von Präsenz und emotionaler Durchlässigkeit
  • Mindfulness-Training zur Stärkung der Selbststeuerung und zum Erleben im Hier und Jetzt
  • Awareness-Übungen zur differenzierten Wahrnehmung der Bewusstseinsprozesse im Alltag und im Konflikt

Agile Werkstatt 1: 19.09.2022

Modul 2: KONFLIKTTHEORIE UND TRANSFORMATIVE MEDIATION ZWISCHEN STREITENDEN

Datum: 21.-25.02.2022

Uhrzeit: Start 14 Uhr. Ende 15:30 am letzten Tag.

Dozent*innen: Rudi Ballreich, Kristin Bub, Heiko Kleve, Kai Splittgerber

KONFLIKTTHEORIE

  • Macht- und Ohnmacht im Konflikt, systemische Teufelskreise und die Entwicklung der „dämonisierten Zone“
  • Triggerpunkte und sekundäre Instinkte als emotionale Verstärker in Konflikten
  • Affektlogik und die systemische Dynamik der Konflikteskalation
  • Licht- und Schattenkräfte in den Menschen und im sozialen und organisationalen Konfliktfeld

HALTUNGEN, STRATEGIEN UND METHODEN DER MEDIATION

  • Grundhaltungen und Methoden der mediativen Kommunikation und des Konflikt-Coaching vertiefen und in der Mediation anwenden
  • Der mediative U-Prozess: Perspektivenwechsel und Mitgefühl für die Bedürfnisnot als zentrale Transformationspunkte in der Mediation
  • Konfliktthemen-bezogene Interventionen und Interventionen, die sich auf das Geschehen im Hier und Jetzt ausrichten

MEDIATION ZWISCHEN ZWEI STREITENDEN

  • Die Präsenz der MediatorInnen als Katalysator*in in der Mediation
  • Entwicklung des transformierenden Feldes durch gezielte Anregung von Selbstausdruck (Empowerment) und Hinwendung (Recognition)
  • Präzise Prozessgestaltung mit den Bewusstseinsfeldern des mediativen U-Prozesses

AWARNESS- UND MINDFULNESS-TRAINING FÜR MEDIATOR*INNEN

  • Körperarbeit zur Entwicklung von Präsenz und emotionaler Durchlässigkeit
  • Mindfulness-Training zur Stärkung der Selbststeuerung und zum Erleben im Hier und Jetzt
  • Übungen zur Körpersprache, zum Gefühlsausdruck und zur Entwicklung von Empathie und Mitgefühl

Praxis-Werkstatt 1: 26.04.2022

Systemische Strukturaufstellungen in einer Mediation (Heiko Kleve)

Modul 3: TRANSFORMATIVE MEDIATION IM VIRTUELLEN RAUM (virtuelles Training)

Datum: 18.-20.05.2022

Dozent*innen: Rudi Ballreich, Kristin Bub, Kai Splittgerber

ZUSAMMENARBEIT UND MEDIATION IM VIRTUELLEN RAUM

  • Einführung in Software, Techniken und Methoden für virtuelle Zusammenarbeit und Mediation
  • Besonderheiten der Beziehungsgestaltung im virtuellen Raum
  • Anregungen für die Gestaltung von virtuellen Mediationen

VERTIEFUNG DER TRANSFORMATIVEN MEDIATION ZWISCHEN ZWEI STREITENDEN

  • Intensives Training und Reflexion der einzelnen Mediationsphasen
  • Reflexion von schwierigen Momenten: Rollenunklarheit, emotionale Verstrickungen, Prozessgestaltung, Methodeneinsatz …
  • Differenzierte Prozessbeobachtung und Feedback zum Handeln in der Rolle als MediatorInnen

AWARENESS- UND MINDFULNESS-TRAINING FÜR MEDIATOR*INNEN

  • Verstärkung der eigenen Körperpräsenz als sicherer Anker in der virtuellen Mediation
  • Körperspüren und Gefühlsresonanz als wichtiges Arbeitsfeld in virtuellen Begegnungen
  • Gefühlsorientierte Mindfulness-Übungen zum gezielten Wechsel zwischen Ich und Du

Agile Werkstatt 2: 30.01.2023

Modul 4: RECHTSKUNDE, KONFLIKTTHEORIE, GRUPPENDYNAMIK UND SYSTEMISCHE TEAM-MEDIATION

Datum: 26.-30.09.2022

Uhrzeit: Start 14 Uhr. Ende 15:30 am letzten Tag.

Dozent*innen: Cristina Lenz, Rudi Ballreich, Kristin Bub, Kai Splittgerber

RECHT IN DER MEDIATION UND RECHT DER MEDIATION

  • Rechtsfragen und Vertragsgestaltung in der Mediation
  • Mediationsgesetz (MediationsG) und Rechtsverordnung (ZMeditatAusbV)
  • Rechtsverhältnisse und ExpertInnen in der Mediation
  • Rechte und Pflichten der Vertragsparteien in der Mediation
  • Haftung der MediatorInnen
  • BMWA-Verfahrensordnung und BMWA Qualitätsstandards für die innerbetriebliche Konfliktbearbeitung

KONFLIKTTHEORIE

  • Kurt Lewins Feldtheorie und die Dynamik im „gruppendynamischen Raum“
  • Macht, Rollen, Beziehungen und Normen in Teamkonflikten
  • pezielle Systemdynamiken in Teamkonflikten und in Konflikten zwischen Teams

MEDIATION IN UND ZWISCHEN TEAMS

  • Präsenz und feldorientiertes Wahrnehmen und Intervenieren in Teamkonflikten
  • Anwendung der Haltungen und Basismethoden der Mediation im Teamkontext
  • Lösungsfokussierte Konfliktmoderation, Transformative Mediation und Systemorientierte Mediation in Teamkonflikten

AWARNESS- UND MINDFULNESS-TRAINING FÜR MEDIATOR*INNEN

  • Körperspüren als Resonanzebene für systemische Prozesse in Teams
  • Verstärkung der Präsenz, um das Dialogfeld der Gruppe aufbauen und halten zu können
  • Übungen zur inneren Souveränität, um in den Mediationsprozessen die eigene Unabhängigkeit wahren zu können
Modul 5: FALLSUPERVISION I

Datum: November 2022

Uhrzeit: Start 14 Uhr. Ende 16 Uhr am Folgetag.

Supervisor*innen: Georg Engelbertz, Kristin Bub, Kai Splittgerber

  • Supervision eines eigenen Mediationsfalles in der Gruppe unter Anleitung einer Supervisor*in
  • Reflexion der Drittpartei-Rollen, der Interventionsstrategien und der Methoden
  • Bearbeitung von herausfordernden Mediationssituationen
  • Entwicklung einer professionellen und reflektierten Haltung gegenüber Rollen, Strategien und Methoden der Mediation
  • Bewusstmachung von blinden Flecken, Projektionen, Gegenübertragungsreaktionen und persönlichen Triggerpunkten in der Drittpartei-Rolle
  • Einsatz von psychodramatischen Methoden in der Supervision

 

Modul 6: SYSTEMISCHE MEDIATION IN KOMPLEXEN ORGANISATIONSKONFLIKTEN

Datum: 06.-10.02.2023

Uhrzeit: Start 14 Uhr. Ende 15:30 am letzten Tag.

Dozent*innen: Cristina Lenz, Rudi Ballreich, Kristin Bub, Anita von Hertel, Martina Scheinecker, Kai Splittgerber

RECHT IN DER MEDIATION UND RECHT DER MEDIATION

  • Vertiefung der Rechts-Themen von Modul 6
  • Verfahrensgerechtigkeit in der Mediation
  • Falldarstellung und Besonderheiten der Wirtschaftsmediation zwischen Unternehmen

SYSTEMISCHES ORGANISATIONS- UND KONFLIKTVERSTÄNDNIS

  • Ein differenziertes systemisches Organisationsverständnis als Grundlage der Konfliktarbeit
  • Fünf Diagnosedimensionen zum Verstehen des Konfliktsystems als Basis für stimmige Interventionen und für Selbsterkenntnisprozesse der Konfliktparteien
  • Anleitung der Konfliktparteien zur Mustererkennung in komplexen Organisationskonflikten als Ausgangspunkt für nachhaltige Veränderungsschritte

STRATEGIEN UND INTERVENTIONSANSÄTZE DER ORGANISATIONSMEDIATION

  • Verbindung von Konflikt-Coaching, Mediation zwischen Einzelpersonen, Mediation in und zwischen Teams sowie Interventionsmethoden für Konflikte zwischen Unternehmensbereichen oder größeren Organisationseinheiten – auch im Großgruppensetting
  • Anregung zur Erkennung und Bearbeitung von dysfunktionalen systemischen Mustern im Umgang mit den Spannungsfeldern der Organisation
  • Mediation überleiten in Organisationsentwicklung – die Konflikte als Chance ergreifen zur Verbesserung unstimmiger Gestaltungsmuster der Organisation

AWARNESS- UND MINDFULNESS-TRAINING FÜR MEDIATOR*INNEN

  • Meditatives Sculpturing: Der Körper und die Gefühle als Resonanzfeld für organisationale Kraftfelder
  • Contemplative Inquiry – meditative Erkundung der Organisations- und Konfliktdynamik
  • Mitgefühlstraining, auch für das fühlende Verstehen der Bedürfnisse der Organisation

Praxis-Werkstatt 2: 17.04.2023

Lösungsfokussiertes Konfliktmanagement in einem komplexen Organisationskonflikt (Martina Scheinecker)

Praxis-Werkstatt 3: 22.05.2023

Wirtschaftsmediation zwischen Unternehmen (Anita von Hertel)

Modul 7: FALLSUPERVISION II

Datum: Juni 2023 (Termine werden in der Supervisionsgruppe vereinbart)

Uhrzeit: Start 14 Uhr. Ende 16 Uhr am Folgetag.

Dozent*innen: Kristin Bub, Georg Engelbertz, Arist von Schlippe, Kai Splittgerber

  • Supervision eines eigenen Mediationsfalles in der Gruppe unter Anleitung einer Supervisor*in
  • Reflexion der Drittpartei-Rollen, der Interventionsstrategien und der Methoden
  • Bearbeitung von herausfordernden Mediationssituationen
  • Entwicklung einer professionellen und reflektierten Haltung gegenüber Rollen, Strategien und Methoden der Mediation
  • Bewusstmachung von blinden Flecken, Projektionen, Gegenübertragungsreaktionen und persönlichen Triggerpunkten in der Drittpartei-Rolle
  • Einsatz von psychodramatischen Methoden in der Supervision

Praxis-Werkstatt 4: 26.06.2023

Konfliktmanagement in einem Unternehmerfamilien-Konflikt (Arist von Schlippe)

Modul 8: TRANSFORMATIVE MEDIATION IN KALTEN UND KULTURBEDINGTEN ORGANISATIONSKONFLIKTEN

Datum: 06.-10.02.2023

Uhrzeit: Start 14 Uhr. Ende 15:30 am letzten Tag.

Dozent*innen: Rudi Ballreich, Kristin Bub, Kurt Faller, Kai Splittgerber

MEDIATION IN KALTEN UND STARK ESKALIERTEN KONFLIKTEN

  • Die systemische Dynamik von kalten Konflikten: Eskalationsdynamik, Beziehungsdynamik, kalte Streitkultur, Auswirkungen auf Führung und Zusammenarbeit und auf die Arbeitsqualität
  • Stereotypen, Dämonisierungen, Verrat und der mediative Weg vom zerstörerischen Konflikt zum Dialog
  • Rollen, Strategien und besondere Methoden für die Arbeit mit kalten und stark eskalierten Konflikten

BEARBEITUNG KULTURBEDINGTER ORGANISATIONSKONFLIKTE

  • Positives Konfliktverständnis: Kulturelle Spannungen und Konflikte sind die treibenden Kräfte in der Entwicklung von Organisationen
  • Konzepte und Methoden zur Bearbeitung von kulturbedingten Organisationskonflikten
  • Grundlagen der interkulturellen Mediation

WEITERFÜHRUNG DER ORGANISATIONSMEDIATION DURCH ORGANISATIONSENTWICKLUNG

  • Konflikte als Symptome für „Krankheiten“ im organisationalen System
  • Systemische Interventionen zur Weiterentwicklung der organisationalen Unstimmigkeiten
  • Einführung eines Konfliktmanagement-Systemdesigns zur Entwicklung von Konfliktfestigkeit für die ganze Organisation

AWARNESS- UND MINDFULNESS-TRAINING FÜR MEDIATOR*INNEN

  • Innere Stabilität und Präsenz entwickeln für die Arbeit mit kalten und stark eskalierten Konflikten
  • Empathie- und Mitgefühlstraining sich selbst und anderen gegenüber als Voraussetzung für Versöhnungsprozesse
  • Bewusstheit und Selbstreflexion für Übertragung und Gegenübertragung in Konfliktbearbeitungsprozessen

Praxis-Werkstatt 5: 23.10.2023

Einführung eines Konfliktmanagement-Systemdesigns (Kurt Faller)

Modul 9: SCHRIFTLICHE ABSCHLUSSARBEITEN

Datum: Oktober 2023

MÜNDLICHES TESTING

  • Durchführung in einem virtuellen Meeting

SCHRIFTLICHE ARBEITEN

  • Vier selbst durchgeführte Mediationen beschreiben und den Mediationsprozess sowie die eigene Rolle reflektieren
  • Schriftliche Arbeit zu einem Thema aus dem Bereich Konfliktmanagement und Mediation in Organisationen (mindestens 20 Seiten)
  • Abgabe bis 31.12.2023

 

Dozenten und Dozentinnen

Rudi Ballreich

Fachliche Leitung

Arbeitet als systemischer Organisationsberater, Mediator und Trainer für Mindful Leadership. Er hat seit 2012 Mindful Leadership als differenzierten Ansatz der Führungskräfte-Entwicklung ausgearbeitet. Seit 2021 ist er Geschäftsführer der Concadora GmbH.

weiterlesen

 

Prof. Dr. Heiko Kleve

Wissenschftliche Leitung

… ist Sozialpädagoge, Soziologe sowie Systemischer Berater (DGSF), Coach/Supervisor (DGSv), Systemischer und lehrender Supervisor (SG), Konflikt-Mediator und Inhaber des Stiftungslehrstuhls für Organisation und Entwicklung von Unternehmerfamilien am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke.

weiterlesen

 

Kristin Bub

Leitungsteam

… ist Achtsamkeitslehrerin, Coach, Lehrbeauftrage an der FOM. Lehraufträge an der Universität Witten/Herdecke in den Lehrgängen „CAS-Systemische Organisations- und Wirtschaftsmediation“, „CAS-Train the Trainer für Mindful Leadership“, „Agile Leadership und Agile Transformation“.

weiterlesen

 

Kai Splittgerber

Leitungsteam

… ist Organisationsberater und Agile Coach. An der Universität Witten/Herdecke Mitentwicklung und Mitleitung des Lehrgangs „Agile Leadership und Agile Transformation“ sowie Lehraufträge in den Lehrgängen „CAS-Systemische Organisations- und Wirtschaftsmediation“, „CAS-Train the Trainer für Mindful Leadership“.

weiterlesen

 

Prof. Dr. Cristina Lenz

… ist Dekanin und Inhaberin des Lehrstuhls Recht, Wirtschaft, Verhandlung und Mediation an der HSWT, Vorstand BMWA Deutschland, Honorarprofessorin an der Universität Graz und Wissenschaftliche Leiterin des Masterlehrgangs Mediation, Negotiation, Communication and Conflictmanagement.

weiterlesen

 

Kurt Faller

… ist Lehrmediator BMWA®, Coach und Organisationsberater, Systemdesigner, Geschäftsführender Gesellschafter der Medius GmbH Konfliktmanagement und Organisationsberatung, Münster.

weiterlesen

 

Dr. Martina Scheinecker

… ist Unternehmensberaterin, Mediatorin (ÖBM) und Coach. Leitung von Seminaren dazu an Hochschulen, im Rahmen der Trigon Academy, bei Kongressen der SOL World, der internationalen Community der lösungsfokussierten BeraterInnen und in Unternehmen. Gesellschafterin der Trigon Entwicklungsberatung.

weiterlesen

 

Arist von Schlippe

ist Lehrtherapeut, lehrender Coach und Supervisor für systemische Therapie/Familientherapie und Beratung (SG, Berlin). Seit 2005 als Inhaber des Lehrstuhls „Führung und Dynamik von Familienunternehmen“ am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) an der Universität Witten/Herdecke tätig.

weiterlesen

 

Prof. Dr. Jürgen Kriz

Jürgen Kriz studierte Psychologie, Philosophie und Pädagogik sowie Astronomie und Astrophysik an den Universitäten Hamburg und Wien, wo er 1969 zum Dr. phil. promovierte. 

weiterlesen

 

Georg Engelbertz

tba.

weiterlesen

 

Anita von Hertel

…  begleitet in dem von ihr gegründeten Mediationshaus in Deutschland und international Einzelne, Partner, Teams und Großgruppen von Konflikten zu Lösungen. Viele der gängigen Mediationswerkzeuge und -kompetenzen, mit denen Ergebnisse zuverlässiger, schneller und passgenauer erreicht werden könne …

weiterlesen

 

STIMMEN EHEMALIGER TEILNEHMERINNEN

Dieser CAS-Lehrgang ist eine Weiterentwicklung des Lehrgangs, den Rudi Ballreich und Friedrich Glasl von 2003 bis 2015 im Rahmen der Trigon Entwicklungsberatung zusammen entwickelt haben. Seit 2012 wird er auch in Sao Paulo in Kooperation mit brasilianischen KollegInnen durchgeführt. Mehr als 350 TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen Ländern haben diesen Lehrgang in der Zwischenzeit absolviert.

„Das war mit das Eindrucksvollste, nämlich eine Mediation durch die ruhende und achtsame Präsenz über Wasser zu halten. Zuerst konnte ich nicht glauben, dass das möglich ist. Als ich es dann erlebte, war ich davon total begeistert. Meine Mediations- und Beratungsarbeit hat sich durch diese Erfahrung sehr verändert.“

Harry Hoffmann

Experte für Intercultural Conflict Management

„Dieser Lehrgang ist intensiv, augenöffnend, herausfordernd, grenzenverschiebend und Lust machend, dies irgendwann auch zu beherrschen und anderen Menschen zu helfen.“
Thomas Theuring

Systemischer Berater und agiler Coach, Gründer und Inhaber, EntwicklungsManufaktur GmbH

„Wenn du Lust hast, auf deine eigene Heldenreise zu gehen, dann leg los mit der Ausbildung. Du wirst viel entdecken, über dich und andere. Setz die Neugier-Brille auf, bevor du startest. Niemand sagt, dass alles einfach sein wird – und doch, diese Erfahrung gehört nur dir.“
Sabine Knabe

Freiberufliche Coachin, Trainerin, Beraterin und künftige Mediatorin

Termine

Modul 1

29.11. – 03.12.2021

Konflikttheorie und systemisches Konflikt-Coaching

Online-Training 1

17.02.2022 / 19 – 21 Uhr

Grundlagen der personzentrierten Systemtheorie

Modul 2

21.02.2022 – 25.02.2022

Konflikttheorie und transformative Mediation zwischen Streitenden

Praxis-Werkstatt 1

26.04.2022 / 18 – 21 Uhr (virtuell)

Systemische Strukturaufstellungen in einer Mediation (Heiko Kleve)

Online-Training 2

12.05.2022 / 19 – 21 Uhr

Die besondere Perspektive des Menschen als Subjekt

Modul 3

18.05.2022 – 20.05.2022

Transformative Mediation im virtuellen Raum
(virtuelles Training)

Online-Training 3

14.07.2022 / 19 – 21 Uhr

Tiefenpsychologische Beratungsansätze

Agile Werkstatt 1

19.09.2022

Modul 4

26.09.2022 – 30.09.2022

Rechtskunde, Konflikttheorie, Gruppendynamik und systemische Team-Mediation

Online-Training 4

13.10.2022 / 19 – 21 Uhr

Ansätze der humanistischen Psychologie

Modul 5

November 2022 (Termine werden in Modul 1 vereinbart)

Fallsupervision I

Online-Training 5

10.11.2022 / 19 – 21 Uhr

Feldtheorie und Gruppendynamik: Forschung und Praxis im Anschluss an Kurt Lewin

Online-Training 6

15.12.2022 / 19 – 21 Uhr

Systemische Ansätze

Agile Werkstatt 2

30.01.2023

Online-Training 7

19.01.2023 / 19 – 21 Uhr

Ganzheitliche Zusammenschau der verschiedenen Beratungsansätze

Modul 6

06.02.2023 – 10.02.2023

Systemische Mediation in komplexen Organisationskonflikten

Praxis-Werkstatt 2

17.04.2023 / 18 – 21 Uhr (virtuell)

Lösungsfokussiertes Konfliktmanagement in einem komplexen Organisationskonflikt (Martina Scheinecker)

Praxis-Werkstatt 3

22.05.2023 / 18 – 21 Uhr (virtuell)

Wirtschaftsmediation zwischen Unternehmen (Anita von Hertel)

Modul 7

Juni 2023 (Termine werden in Modul 2 vereinbart)

Fallsupervision II

Praxis-Werkstatt 4

Juni 2023 / 18 – 21 Uhr (virtuell)

Konfliktmanagement in einem Unternehmerfamilien-Konflikt (Arist von Schlippe)

Modul 8

11. – 15.09.2023

Transformative Mediation in kalten und kulturbedingten Organisationskonflikten

Praxis-Werkstatt 5

23.10.2023 / 18 – 21 Uhr (virtuell)

Einführung eines Konfliktmanagement-Systemdesigns (Kurt Faller)

Modul 9

Bis 31.12.2023

Testing und schriftliche Abschlussarbeiten

Inhalte des begleitenden Online-Trainings

Tiefenpsychologische, humanistische und systemische Ansätze für Organisations- und Konfliktberatung, Führungskräfte-Training und Coaching

In Transformationsprozessen, Team- und Organisationskonflikten sind die Beteiligten verstrickt in Emotionen, Rollen- und Beziehungsmustern und in organisationalen Dynamiken. Um sich in diesen dynamischen Wirkungsnetzen zurechtzufinden und hilfreich intervenieren zu können, sind Ansätze aus unterschiedlichen Professionen notwendig.
Prof. Dr. Jürgen Kriz und Rudi Ballreich werden in einem Online-Seminar wichtige Grundlagen und inspirierende Handlungsansätze für Mediation, Coaching, Organisationsberatung und Führungskräfte-Training vorstellen. Dabei geht es vor allem um die Verbindung von Ansätzen der Tiefenpsychologie, der humanistischen Psychologie und der systemischen Beratung, wie sie als integrativer Ansatz in der „Personzentrierten Systemtheorie“ von Jürgen Kriz entwickelt wurden.

Die Kunst Veränderungsprozesse zu gestalten

In den 7 Onlinetrainings á 2 Stunden geht es einerseits um einen Überblick im Feld der Beratung und um Anregungen für die eigene Praxis. In jedem Webinar wird auch eine ausgewählte Methode geübt. Es gibt jeweils einen Input, sowie Diskussion und Üben in Kleingruppen. Die Webinare werden aufgezeichnet.

Zu diesem Online-Training sind auch die aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen der CAS-Lehrgänge „Systemische Organisations- und Wirtschaftsmediation“ und „Train the Trainer für Mindful Leadership“ eingeladen.

Lerndesign

Der Lehrgang zeichnet sich durch Arbeitsformen aus, die tiefgehende persönliche Lernprozesse mit einer theoretisch fundierten Ausbildung mit einem starken Trainingsfokus verbinden.

WISSENSCHAFTLICHE TIEFE

  • Grundlegende Theoriemodelle zum Verstehen der Konfliktdynamik und zur Einordnung der Interventionsansätze
  • Der Kreativität fordernde Kontingenzansatz steht im Mittelpunkt: es gibt nicht „das richtige“ Mediationsverfahren – Rolle, Strategie und Methoden sollen sich idealerweise nach der spezifischen Konfliktsituation richten

SELBSTORGANISIERTES, AGILES TEAMLERNEN

  • Zwischen den Präsenzmodulen Training in agiler Teamarbeit auf der Grundlage der Scrum-Methodik – das selbstorganisierte Lernen in Peergroups ermöglicht intensive Teamprozesse und Lernerfahrungen sowie die Entwicklung innovativer Lernprodukte
  • Gruppendynamik und kreative Zusammenarbeit wird im gesamten Lehrgang intensiv erfahren, reflektiert und in Prozessen der Ko-Kreation verbessert
  • Ergebnis- und selbsterfahrungsorientiertes Lernen für die Gestaltung von Prozessen der Teamentwicklung und Teammediation

ÜBUNGSZENTRIERTER ANSATZ

  • Intensives Training der Mediationsmethoden und der Prozessgestaltung: alleine, mit Peer-Coaching, in Lerntrios, in selbstorganisierten Kleingruppen, in Übungsgruppen mit Supervision, in der Praxisanwendung mit Fallsupervision
  • Üben der unterschiedlichen Mediationsansätze: Konflikt-Coaching, Mediation zwischen zwei Personen, Mediation in und zwischen Teams, Systemische Organisationsmediation

SELBSTENTWICKLUNG ALS GRUNDLAGE FÜR MEDIATIVE KOMMUNIKATION UND MEDIATION

  • Auseinandersetzung mit den eigenen psychischen Prägungen, die als förderliche oder hinderliche Muster in der Kommunikation und in Konflikten zur Geltung kommen
  • Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion und die Fähigkeit zur Meta-Kommunikation weiterentwickeln
  • Innere Stabilität entwickeln, um auch in stark eskalierten Situationen als vertrauensvolle Vermittlungs-Instanz wirken zu können

AWARENESS- UND MINDFULNESS-TRAINING

  • Awareness-Training mit dem Bewusstheitsrad: die systemische Dynamik von Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Wollen und Verhalten bei sich selbst verstehen und bei den Konfliktparteien einschätzen lernen
  • Mindfulness-Training zur Entwicklung von Präsenz, Fokus, Akzeptanz und der Fähigkeit zur nichtfokussierten offenen Aufmerksamkeit
  • Entwicklung der Körperwahrnehmung, der emotionalen Resonanz und des Mitgefühls für sich selbst und für andere

GRUNDLAGENSEMINAR: DIE KUNST VERÄNDERUNGSPROZESSE ZU GESTALTEN

  • Ein begleitendes Online-Seminar zu den Grundlagen vieler Methoden für Mediation, Teamentwicklung, Coaching, Organisationsberatung und Führung
  • Ansätze und Methoden aus Tiefenpsychologie, humanistischer Psychologie und systemischer Beratung
  • Konzepte verstehen, Methoden üben und weiterführende Texte und Videos in der Online-Bibliothek nutzen

PROFESSIONELLES ARBEITEN IM VIRTUELLEN RAUM

  • Nutzung der virtuellen Arbeitsmöglichkeiten für die Intensivierung der Mediationsausbildung
  • Techniken und Methoden für die Durchführung von Konflikt-Coaching, Mediation, Teamentwicklung und Organisationsentwicklung in virtuellen Meetings
  • Spezifische Ansätze für Beziehungsgestaltung im virtuellen Raum

UMFANGREICHES E-LEARNING ECOSYSTEM

  • Viele Lehrvideos zur gezielten Unterstützung des Methodentrainings und der Mediationspraxis
  • Lernpfade zu den theoretischen Grundlagen des Lehrgangs
  • Vernetzung mit angrenzenden Quellen

Seminar- und Freizeithaus Aiterbach.

Eine besondere Weiterbildung braucht einen besonderen Ort. Deshalb haben wir für Sie das Seminar- und Freizeithaus Aiterbach ausgewählt.

Im Hotel haben wir für alle Module ein Abrufkontingent für Sie unter dem Namen der Weiterbildung zum Selbstkostenpreis reserviert. Die Zimmer können bis sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn abgerufen werden. Wenn Sie keine Übernachtung buchen, melden Sie sich bitte als Tagesgast im Hotel. Die Tagungspauschale ist für alle Teilnehmenden verpflichtend zu buchen.

Prüfungen

Die Prüfungssituationen dienen vor allem dazu, den eigenen Lernfortschritt zu reflektieren. Am Ende des Lehrgangs geht es aber auch darum zu bestätigen, dass die Kompetenz erworben wurde, Mediation in Organisationen zu praktizieren. Die Prüfungen setzen sich aus verschiedenen Elementen zusammen:


  • Feedback der Trainer*innen beim Üben im Rollenspiel; dazu auch kollegiales Feedback
  • Zwei mündliche Präsentationen mit kollegialem Feedback
  • Zwei schriftliche Arbeiten mit kollegialem Feedback. Diese Texte können in die Abschlussarbeit einfließen
  • Zum Abschluss mündliches Testing in einer kleinen Gruppe
  • Begutachtung und Feedback der Ausbildungsleitung zu den Fallbeschreibungen und der schriftlichen Arbeit

Kosten

11.495 Euro

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind nicht im Preis inbegriffen und am Veranstaltungsort separat zu verrichten.

„Wenn die Menschen den Sinn erleben, wird echte Veränderung möglich.“

Im Arbeitsalltag ist das Bewusstsein für den Sinn in der Arbeit oft verschüttet – durch Routine, Stress und starre Strukturen. Wenn Menschen in Teams und Organisationen den inspirierenden Sinn in ihrer Aufgabe erleben, können und wollen sie ihr Potenzial entfalten! Davon bin ich überzeugt. Veränderung beginnt deshalb im Kopf und im Herzen, wirkt aber besonders nachhaltig, wenn das gemeinsam mit andern im Team geschieht. In unserer Beratungsarbeit helfen wir, das kreative Feld zwischen Problemfühlen und Strahlkraft von inspirierenden Zukunftsideen zu entwickeln. Dadurch entsteht Veränderungsenergie und der Weg wird frei für eine nachhaltige Transformation von Mitarbeiter*innen, Teams und dem ganzen Unternehmen.

Das Concadora-Team – Begleitet Sie beim Wandel

Im Concadora-Team verbindet sich langjährige Erfahrungen in Organisationsberatung, Managementtraining und Mediation mit wissenschaftlicher Forschung zu Personalentwicklung und innovativer Produktentwicklung bei virtuellem Lernen. Gemeinsam ist die Idee, neue Beratungs- und Lernformate zu entwickeln, die Begegnung in Präsenz in einer fruchtbaren Weise verbindet mit virtuellen Beratungs- und Trainingsansätzen.

Rudi Ballreich

Rudi Ballreich

Geschäftsführer der Concadora GmbH, Organisationberater, Mediator und Mediationsausbilder, Trainer für Mindful Leadership, Gründer der Mindful Leadership Konferenz

Kristin Bub

Kristin Bub

Personal- und Organisations-Entwicklerin, systemischer Coach, Mediatorin, Mindfulness-Trainerin mit langjähriger Erfahrung als interne Personalentwicklerin

Eleanor Olson

Eleanor Olson

Unternehmensberaterin & Organisations-und Gesundheitspsychologin,
Fachfrau für Arbeitsgesundheit und Gruppendynamik mit den Schwerpunkten
Stress- Bewältigung, Kommunikation und Mediation

Jassir Qushta

Jassir Qushta

Unternehmensberater, Marketingfachmann, Experte für innovative Learning Experience Plattformen und Corporate Learning

Kai Splittgerber

Kai Splittgerber

Organisationsberater, Mediator und agile Coach, Erfahrungen als Geschäftsführer, Lehraufträgen an verschiedenen Universitäten

Jan Stöhr

Jan Stöhr

Organisationsberater, Spezialist für Kognitive Neurowissenschaften, Learning & Development Experte mit Schwerpunkten auf E-Learning, Stress-Bewältigung, Kommunikation und Mediation

Newsletter

Bleiben Sie dran – mit unserem Newsletter. Ihre Vorteile:

  • Infos zu den nächsten Terminen
  • neue Erkenntnisse
  • Impulse für Ihre Praxis

Einfach anmelden!