Führung und Kulturtransformation

6. Mindful Leadership Konferenz

Mindful Leadership Konferenz an der Universität Witten / Herdecke  u.a. mit Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin und Dr. Claus Otto Scharmer mit Trainingsworkshop

Vom 12. bis 14. März 2020

Die 6. Mindful Leadership Konferenz widmet sich dem Thema Führung und Kulturtransformation.

Ausgangspunkt ist der digitale Wandel, der Organisationen in den nächsten Jahren nachhaltig verändern wird. Die Digitalisierung betrifft nicht nur die Technologie und die Arbeitsprozesse, sondern auch Führung und Zusammenarbeit und damit die Art und Weise, wie die Menschen in den Organisationen denken, fühlen und sich verhalten. Die große Frage ist, ob und wie es gelingen kann, diese Veränderungen aktiv zu gestalten, sodass die Menschen einen Sinn in den Neuerungen sehen und nicht von ihnen überrollt werden. 

Dafür ist eine tiefgehende Kulturtransformation notwendig, bei der Führungskräfte eine wichtige Rolle spielen. In der Konferenz werden inspirierende Beispiele aus Organisation, erhellende Darstellungen zur inneren Dynamik von Transformationsprozessen und Umsetzungsideen abwechseln. Open Space Gruppen ermöglichen die Vernetzung zwischen Organisationen.

Digitale Transformation – Herausforderungen für Unternehmen

Digi-Campus: Wie Bosch die digitale Transformation gestaltet

Wie werden sich Unternehmen durch die Digitalisierung verändern? Wo geht die Entwicklung hin? Was bedeutet diese Transformation für Unternehmen? Was bedeutet diese Transformation für die Menschen? Was braucht es für Rahmenbedingungen und Gegengewichte, um diese Entwicklungen gut zu gestalten?

Vorstellung des Projektes Digi-Campus bei der Robert Bosch GmbH: Wie bei der digitalen Transformation Leadership-Entwicklung mit Kulturentwicklung verknüpft wird. Wie neue Formen des Lernens integriert sind. Wie Mindful Leadership eine wichtige Rolle einnimmt.

Digitale Transformation und Kulturtransformation

Mind Friends: Eine innovative Form zum selbstorganisierten Lernen in Organisationen.

Vertreterinnen verschiedener Organisationen und Fachleute diskutieren über die digitale Transformation in Organisation ausgehend von dem Bosch-Projekt und über weitere Ansätze. Grundlegende Fragen stellen sich.

Dieses innovative Lernprogramm wurde bei Bosch entwickelt. Andere Organisationen beteiligen sich schon daran. Es ist offen für weitere Beteiligungen. An diesem Abend kann man in einer kleinen Gruppe selbstorganisiert eine Lerneinheit durchführen.

Theorie U – Wie Transformationsprozesse durch Presencing Tiefgang bekommen

Otto Scharmer (Alumnus der Uni Witten/Herdecke) wird am zweiten Konfereztag die Dynamik transformativer Prozesse beschreiben und zeigen, wie man von festgefahrenen Mustern im Verhalten und im System zu Prozessen der Öffnung kommt. Stichworte dazu sind: Open Mind – Open Heart – Open Will. Lernen von der Zukunft wird möglich, wenn der Wendepunkt im U als der Ort erfahren wird, wo Transformation geschieht und Neues entstehen kann. Wie gelingt es, Menschen in Organisationen an diesen Wendepunkt zu führen? Und wie kann das Neue, das erfahren wird, Realität werden. Presencing wird Teil einer Führungskunst, wenn es Führungskräften gelingt, diese Öffnungsprozesse anzuregen.

Die Veranstaltungen im Überblick

Donnerstag, 12. März 2020

Digitale Transformation – u.a. mit Praxisbeispielen von BOSCH und IBM

Freitag, 13. März 2020 (mit Dr. Otto Scharmer)

Theorie U – Wie Transformationsprozesse durch Presencing Tiefgang bekommen.

Samstag, 14. März 2020 (Leitung: Rudi Ballreich)

Trainingsworkshop

14. März 2020 | TRAININGSWORKSHOP | 09:00 – 14:30 Uhr

„Transformation mit dem U-Prozess“ (Leitung: Rudi Ballreich)

Der U-Prozess ist ein Bild für tiefgehende Veränderungsprozesse, die am Wendepunkt des U durch eine Umstülpung gehen. Dieser Transformationspunkt ist wie der Durchgang durch die Leere eines Nullpunkts. Die Frage ist, wie Menschen durch diese Transformation geführt werden können, wie die Wende gelingt und wie die Umsetzung des Neuen im konkreten Alltag möglich wird. In dem Workshop wird sowohl der besondere Fokus, die innere Logik, als auch das konkrete Vorgehen von drei unterschiedlichen U-Prozessen anhand konkreter Fallbeispiele vorgestellt und mit den TeilnehmerInnen diskutiert. Einzelne Elemente werden auch geübt.

  1. Die U-Procedur von Friedrich Glasl und Dirk Lemson (1975) als Ansatz zur tiefgehenden Transformation der Organisation, zeigt den Vertiefungsweg von den organisationalen zu den sozialen Prozessen und von dort zu den wirkenden Kräften der Organisationskultur. Wie gelingt die Veränderung der heimlichen Spielregeln? Wie können die neuen Kulturimpulse die sozialen und organisationalen Prozesse gestalten?
  2. Die Theorie U von C. Otto Scharmer (2001) verfolgt ähnliche Schritte wie die U-Procedur, aber der Fokus liegt auf der Transformation des Bewusstseins. Die Entwicklung von Open Mind, Open Heart und Open Will stehen im Mittelpunkt. Wie gelingt es, am Nullpunkt des U das Bewusstsein so zu öffnen, dass das Neue in die Welt kommen kann? Und wie kann das neue konkretisiert und umgesetzt werden?
  3. Der mediative U-Prozess von Rudi Ballreich (2006) setzt bei den konfliktgeprägten Bewusstseinsprozessen der Beteiligten einer Mediation an. Bewusstheit und Mitgefühl für die Bedürfnisnot bei sich selbst und beim Konfliktgegner entwickeln den transformierenden Raum am Wendpunkt des U, der Vergebung und Versöhnung ermöglicht. Hier haben die Schritte des U-Prozesses mit der Entwicklung des zwischenmenschlichen Raums zu tun, der Frieden stiftet.

Concadora in Kooperation mit dem Professional Campus der Universität Witten/Herdecke

PROFESSIONAL CAMPUS

Wir glauben, dass Bildung ein Leben verändert. Neugierig macht, zu Wandel und Wachstum befähigt. Führungspersönlichkeiten zu mehr Verantwortungsfreude und Unternehmertum inspiriert, weil sie im Umgang mit sich, ihren Mitmenschen sowie mit Organisationen reflektierter und souveräner agieren.
In unseren Seminaren, Konferenzen, Lehr- und Studiengängen wächst aus neuester Forschung und unternehmerischer Praxis eine Kompetenzplattform für individuelle und gesellschaftliche Weiterentwicklung – und zugleich ein agiles, wachsendes Netzwerk Gleichgesinnter, das konkrete Perspektiven und Karrierewege öffnet.

UNIVERSITÄT WITTEN/HERDECKE

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein. Sie ist eine Modelluniversität in nicht-staatlicher Trägerschaft mit rund 2.600 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur. Die UW/H steht für eine tatkräftig praktizierte Reform der klassischen Alma Mater. Einerseits führt sie die Tradition eines humanistisch geprägten Bildungsverständnisses fort. Andererseits passt sie die Alma Mater auch an die aktuellen Bedingungen und Anforderungen einer wissensbasierten Gesellschaft an.
In der konsequenten Fortsetzung des Humboldtschen Bildungsideals versteht sie sich dementsprechend als eine unternehmerische Universität im Sinne der Einheit von Forschung und Lehre.

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